3. Fotoworkshop

Am 15. August 2020 kamen 13 Jugendliche in das interkulturelle Zentrum, um ihre Sicht auf die Welt mit der Kamera festzuhalten. Im Fotoworkshop mit dem Titel „Ich zeig dir meine Welt“ bot sich allen Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich mit ihrer Lebenswelt in Form von Fotografien zu beschäftigen. Die 14- bis 18-jährigen verbrachten fünf erlebnisreiche Tage zusammen, an 5 Wochenenden zwischen dem 15.08 und dem 11.10.2020.

Im Seminarraum wurde in die Bildgestaltung eingeführt, um dann auf Motivsuche zu gehen. Dabei wurden die Jugendlichen professionell unterstützt von Sven Becker und Michael Zieschang. Ihre Suche führte sie unter anderem an den Stadthafen, zur Petrikirche, an den Schwanenteich und ins Atelier. Die Jugendlichen lernten verschiedene Techniken der Inszenierung und Bildbearbeitung kennen, erfuhren, wie man ein Foto mithilfe von Kaffee entwickelt und bereiteten eine gemeinsame Ausstellung ihrer Fotografien im Waldemarhof, Waldemarstraße 33, 18057 Rostock, vor.

Die Idee zum Fotoworkshop „Ich zeig dir meine Welt“ entstand in enger Kooperation zwischen Diên Hông e.V. – Gemeinsam unter einem Dach, der Medienwerkstatt vom Institut für neue Medien gGmbH und dem Jugendmigrationsdienst AWO. Dieses Projekt wird unterstützt durch das Programm „MeinLand – Zeit für Zukunft“ der Türkischen Gemeinde in Deutschland im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Nachfolgend lesen und sehen Sie Zusammenfassungen, Momentbeschreibungen sowie Impressionen der einzelnen Tage, die während des Fotoworkshops dokumentiert wurden.

Tag 1 (15.08.2020)

Heute ging es zunächst um die Grundlagen der Fotografie: Was heißt „sehen lernen“? Wie belichte ich ein Foto richtig? Woher kommt die Idee für ein Foto und wie finde ich das richtige Motiv?

Die Jugendlichen konnten ihr neu erlerntes Wissen bei ersten praktischen Übungen in der Stadt anwenden. Unterschiedliche Fotomotive wurden erprobt: Landschaft, Portrait, Street, Architektur. Und was folgt auf das Fotografieren? – Die Veröffentlichung! Die Teilnehmer*innen erfuhren, welche rechtlichen Grundlagen es hierbei zu beachten gilt. Hier ging es um Bildrecht, Persönlichkeitsrecht und Möglichkeiten der Veröffentlichung eines Fotos.

Der erste Tag schloss mit einer Bildbesprechung und der Vorfreude auf den nächsten Tag beim Fotoworkshop.

Tag 2 (29.08.2020)

Dieses Mal stand der Workshop ganz im Zeichen der Sportfotografie. Durch die Kooperation mit Just Freerun Rostock sammelten die Teilnehmer*innen praktische Erfahrungen mit „Bewegtbildern“, zum Beispiel mitten im Sprung.

Die Jugendlichen lernten, ein Bewegtbild zu planen und erfolgreich umzusetzen: Wie entwickle ich eine Idee und wie setze ich sie um? Welcher Standort passt am besten zu meiner Idee? Und wie gehe ich überhaupt mit einem Fotomodell um?

Im Anschluss wurden die entstandenen Bilder besprochen.

Tag 3 (12.09.2020)

Heute drehte sich alles um das Thema Reportagefotografie. In Kooperation mit dem Rostocker Bildhauer Wolfgang Friedrich entwickelten die Teilnehmer*innen Ideen für eine Bildreportage. Herr Friedrich unterstützte die Teilnehmer*innen bei ihrer praktischen Arbeit, indem er eine persönliche Führung durch sein Atelier veranstaltete.

Im Anschluss folgte die praktische Arbeit im Bereich Portraitfotografie. Hier wurde mit verschiedenen Bildstilen und Bildschärfen experimentiert.

Tag 4 (26.09.2020)

Am vierten Tag des Fotoworkshops stand das Thema Bewegungsunschärfe im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem Straßenfotografen Michael Zieschang (East Coast Gallery) machten die Teilnehmer*innen an markanten Orten Experimente: Ob am Bahnsteig, im Hafengebiet oder an anderen markanten Orten – der Bezug zu Menschen in ihrer Umwelt sollte entdeckt werden.

So kamen die Jugendlichen mit Leuten ins Gespräch und stellten das Fotoprojekt vor. Natürlich wurde dabei nach der Fotoerlaubnis gefragt und ob die Fotos zur Veröffentlichung freigegeben werden dürfen.

Tag 5 (11.10.2020)

Heute konnten die Teilnehmer*innen lernen, wie man einen Film entwickelt – und zwar mit Kaffee und Licht! Diese ungewöhnliche Entwicklungsmethode hat Michael vorgeführt. Entsprechend seiner Philosophie, dass Fotografie „lebendig“ sein kann, wurde hier anschaulich der Vorgang der analogen Filmentwicklung gezeigt und zum Mitmachen angeregt.

In der zweiten Tageshälfte ging es darum herauszufinden, wie man eine Person vorteilhaft ausleuchtet, oder eine Körperhaltung einnimmt, um eine bestimmte Bildaussage zu treffen. Vom Blitzlicht über Dauerlicht und Requisite – es wurde alles ausprobiert. Nach der Bildauswahl bekamen die Teilnehmer am Ende ihr gedrucktes Foto mit nach Hause und so endete der fünfte und letzte Tag des Fotoworkshops.

Die Ergebnisse des Fotoworkshops können hier bewundert werden:

3. Schreibwerkstatt „Ich zeig dir meine Welt“

Vom 22. bis 26.06.2020 fand im bereits dritten Jahr in Folge die Schreibwerkstatt unter dem Titel „Ich zeig dir meine Welt“ im Waldemarhof statt. Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren lernten hier sich selbst und andere Menschen kennen und schrieben ihre Gedanken und Geschichten auf.

In einer fünftägigen Werkstatt trafen sich Jugendliche und erkundeten Schreibtechniken. Sie setzten sich mit der Gestaltung von Texten und vor allem mit Themen aus ihrer Lebenswelt auseinander. Sie erkundeten Lebensgeschichten z.B. von zugewanderten Rostockern und unternahmen gemeinsame Exkursionen.

Das Gemeinschaftsprojekt des Diên Hông – Gemeinsam unter einem Dach e.V., des Instituts für neue Medien und des Jugendmigrationsdienstes der AWO Rostock wird unterstützt durch das Programm „MeinLand – Zeit für Zukunft“ der Türkischen Gemeinde in Deutschland im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Nachfolgend lesen und sehen Sie Zusammenfassungen, Momentbeschreibungen sowie Impressionen der einzelnen Tage, die durch die Jugendlichen während des Schreibworkshops dokumentiert wurden.

Tag 1 (22.06.2020)

Neun unerschrockene angehende Autorinnen und Autoren haben sich im Seminarraum des Diên Hồng e.V. versammelt. Mit dem gebotenen Abstand und einer frischen Durchzugsbriese um die Nasen wollen wir uns heute erst einmal kennen lernen. Ein paar von uns kennen sich ja eigentlich schon untereinander, aber eben nicht alle. Und schon geht es los mit dem Schreiben. In nur sieben Worten sollen wir uns vorstellen. Bald füllen Orte, Lieblingstiere, Instrumente, Hobbys, geliebte und ungeliebte Eigenschaften, Lieblingsfarben und Leibgerichte die Tafel. Altersmäßig sind wir sehr breit gestreut und wir stammen aus allen möglichen Regionen der Welt. Wir haben ziemlich viele gemeinsame Interessen.

Unsere Werkstattleiter Jens und Tobi erklären uns zwei besondere Arten von Gedichten: Haiku und Limerick. Gar nicht so leicht mit so einer festen Form und so wenigen Worten etwas zu erzählen. Tobi und Jens schließen sogar Wetten ab, wie viele Gedichte wir in zwanzig Minuten zusammenbringen werden. Am Ende überraschen wir sie natürlich positiv. Wir tragen uns die Gedichte gegenseitig vor. Es sind schöne und auch witzige dabei und sogar ein paar ganz aktuelle über das Thema Corona.

Nach dem Mittag haben wir dann viel Zeit, um unsere erste richtige Kurzgeschichte zu schreiben. Aber worüber sollen wir nur schreiben? Für die Ideenfindung machen wir ein
Assoziationsspiel, bei dem wir in der Runde jeweils einen Begriff nennen sollen, der uns zu dem zuvor genannten Begriff unserer Sitznachbar*innen einfällt. Auf diese Weise erhalten wir schließlich sieben Worte, die in unserer Geschichte vorkommen sollen. Genau die richtige Inspiration!

Bevor der erste Tag zu Ende geht, tragen wir uns noch unsere Geschichten vor und werten diese gemeinsam aus; Was hat uns besonders gut gefallen und was können wir in den
kommenden Tagen noch ausbauen?

Tag 2 (23.06.2020)

Für heute wurde uns ein ganzer Exkursionstag versprochen, damit wir Ideen und Eindrücke für unsere große Kurzgeschichte sammeln können. Jens und Tobi fahren mit uns zuerst an die Ostsee, nach Nienhagen. Die Steilküste bietet uns einen beeindruckenden Blick von oben auf das gewaltige Meer. Mit unseren mitgebrachten Schreibheften und Stiften machen wir ein paar kurze Schreibübungen. Wir sollen versuchen unseren Weg zur Ostsee zu beschreiben, ohne uns dabei selbst in der Beschreibung darzustellen. Und dann sollen wir aus dem, was wir geschrieben haben auch noch nur einen einzigen Satz, den wir für den Besten halten, auswählen. Zum Glück war unterwegs tolles Wetter und es gab viel zu sehen und so fiel uns die Aufgabe gar nicht schwer. Endlich steigen wir über eine sehr hohe Treppe hinab an den Strand. Hier gibt es gar keinen Sand, nur sehr viele Steine! Auch nicht schlecht – wir spazieren ein wenig, schmeißen und flitschen Steine ins Wasser, machen Fotos und genießen die Sonne und die frische Luft.

Wir bekommen dann aber doch noch einen etwas seltsamen Auftrag: Wir sollen uns einen Stein vom Strand mitnehmen. Manche finden ganz schnell einen, andere suchen ziemlich lang nach einem besonders interessanten Exemplar. Ein gemeinsames Mittag unterwegs (Ein Eis für alle war sogar auch noch drin) und schon geht es zum nächsten Zielort, dem IGA Park. Wir lassen uns auf einer Wiese nieder und bekommen unsere nächste Aufgabe: Beschreibt euren mitgebrachten Stein auf mindestens einer Seite. Wie sieht er ganz genau aus, wie fühlt er sich an? Wir bekommen erstaunlich viel Zeit für diese Aufgabe. Eine ordentliche Herausforderung, so viel über einen einfachen Stein zu schreiben! Im Chinesischen Garten unter der großen Pagode versammeln wir uns, um unsere Ergebnisse vorzutragen. Die Steine legen wir in die Mitte und wir können jeden Stein eindeutig passend den Beschreibungen zuordnen. Gar nicht schwer, bei so vielen Details.

Die finale Aufgabe des Tages: Denkt Euch um die Beschreibung des Steins herum eine Geschichte aus. In der entspannten Atmosphäre des Bambusgartens schreiben wir den Rest des Nachmittags.

Tag 3 (24.06.2020)

Wir lesen uns zuerst unsere Stein-Geschichten vor. So viele unterschiedliche, interessante Herangehensweisen! Der Verlauf der Erdgeschichte aus der Sicht des Steines. Ein Krimi, in dem der Stein ein wichtiges Beweisstück darstellt. Der Stein als einziger Freund auf einer einsamen Insel. Wie in den letzten beiden Tagen schon gewohnt, werten wir alles gründlich aus.

Es folgt eine Lektion zum Thema „Der erste Satz“. Wie können wir uns für unsere Geschichten richtig gute, spannende, interessante erste Sätze ausdenken, die Lust zum Weiterlesen machen? Welche Fragen müssen wir uns über unsere Geschichte stellen? Was kann alles in nur einem Satz passieren? Das Tafelbild wird immer voller, die Möglichkeiten scheinen unendlich. Jetzt sind wir selbst dran, einen Versuch zu wagen und es kommen viele tolle erste Sätze zustande:


„Das Glas der Frau zersplitterte.“

„Ohne ein Wort zu sagen steht er von seinem Stuhl auf und geht.“

„Plötzlich hört er einen Knall in der Nähe.“

Am Nachmittag lernen wir, was ein Exposé ist und wie wir es nutzen können, um eine Geschichte zu entwerfen und anderen eine Textidee zu vermitteln. Ein kurzer Spaziergang führt uns an den Stadthafen und in das nahe gelegene „Warnow Valley“ Wir teilen uns auf und feilen an der frischen Luft an dem Exposé für unsere finale Kurzgeschichte.

Tag 4 (25.06.2020)

Der Tag beginnt wieder mit der Vorstellung und Auswertung unserer gestrigen Ergebnisse. Neun interessante Exposés wollen nun umgesetzt werden. Also auf ans Werk. Wir tippen fleißig den ganzen Tag unsere Geschichten in die Laptops. In den Pausen albern wir ein bisschen herum und tanken frische Luft. Ansonsten sind heute alle sehr fleißig und konzentriert bei der Arbeit. Tobi und Jens helfen uns dabei immer mal wieder in kleinen Einzelgesprächen. Heute fühlt es sich wirklich ein bisschen an wie in einer Werkstatt.

Tag 5 (26.06.2020)

So schnell kann eine Woche herum sein! Bis zum Mittag und zum Teil auch noch danach schicken wir unsere Textentwürfe immer wieder hin und her. Tobi und Jens redigieren die fertigen Teile, machen Anmerkungen und Vorschläge und schicken uns die Texte wieder zurück und so geht es den ganzen Tag. Ganz schön anstrengend für alle. Die Köpfe rauchen ordentlich. Und das in den Ferien!

Aber am Ende hat es sich gelohnt. Jens und Tobi überraschen uns damit, dass sie zum Abschluss unsere Texte abwechselnd vortragen. Sie machen das recht gut, denn sie sind ja Lesebühnenmoderatoren und haben darin ein bisschen Erfahrung. Es ist ganz schön spannend, die eigene Geschichte so von jemandem anderen vorgelesen zu bekommen. Wir können stolz sein, jede Geschichte bekommt Applaus. Und was da alles geschrieben wurde! Krimis, Thriller, Märchen, Abenteuergeschichten, Fantasy.  Manche haben die Stein-Geschichten weitergeführt oder ihren ersten Satz als Ausgangspunkt gewählt. Einige haben sich auch etwas ganz neues ausgedacht. Und abgesehen von unseren fertigen Geschichten nimmt jeder ein paar neue Ansätze zum literarischen Schreiben mit nach Hause.

2. Präsentationsworkshop: Ich zeig dir meine Welt

Tag 1: Grundlagen einer guten Präsentation

Nachdem wir uns die Ergebnisse der Schreibwerkstatt und Fotowerkstatt angesehen haben, haben wir uns gegenseitig erzählt, was wir gerade machen. Dabei sind wir auf Themen gekommen, die wir am Freitag gern vorstellen wollen und haben überlegt, wie wir das mit den bisherigen Ergebnissen verbinden können. Antje hat nochmal einen Überblick gegeben, wie wir die nächsten Tage gestalten werden. So werden wir zum Beispiel morgen in den Saal gehen und uns anschauen, wo wir am Freitag, den 11.10.2019 alles vorbereiten.

Tag 2: Raumbesichtigung und Technikeinweisung

Es hat heute den ganzen Tag geregnet und wir waren sehr müde. Wir haben uns den Saal angeschaut und eine Einweisung in die Technik erhalten. In der Ausstellung wird es um die Fotos und Texte die entstanden sind gehen. Wir haben dazu Texte ausgewählt und deren Inhalte zusammengefasst und mit verschiedenen Bildern zusammengesetzt. Die Zusammenfassung laut vorzutragen, haben wir gleich geübt.

Tag 3: Planen, planen, planen…

Was brauchen wir zu essen? Was brauchen wir für die Ausstellung? Wen haben wir schon eingeladen, wen haben wir vergessen? Eine Pressemitteilung haben wir geschrieben und eingekauft und die Kunst.Schule Rostock besichtigt, um einen Eindruck von anderen Ausstellungen zu erhalten.

Tag 4: Aufbau und Vorbereitungen

Nun ging es ans Eingemachte: Bilder einrahmen, Texte ausdrucken und überlegen wie der Raum für die Ausstellung gestaltet wird. Nachdem die Staffeleien eingetroffen waren, haben wir uns Wege überlegt, die wir mit den Besuchern gehen wollen. Zudem kam jeder von uns nochmal dazu seine Rede zu üben. Die Zeit verging heute wie im Flug und ein wenig Aufregung auf morgen ist auch schon da :)

Die Ausstellung …

2. Fotoworkshop „Ich zeig dir meine Welt“

Am 5. August 2019 kamen 7 Schüler*innen in Ihrer Ferienzeit in das interkulturelle Zentrum, um Ihre Sicht auf die Welt mit der Kamera festzuhalten. Sie wurden dabei professionell unterstützt von Frau Benda. Die Jugendlichen verbrachten fünf erlebnisreiche Tage zusammen, in dem sie durch Stadtspaziergänge Ihren Blick für die Umgebung geschärft haben.
Die Idee zum Fotoworkshop „Ich zeig dr meine Welt“ entstand in enger Kooperation zwischen Diên Hông e.V. – Gemeinsam unter einem Dach, der Medienwerkstatt vom Institut für neue Medien gGmbH und dem Jugenmigrationsdienstde AWO.
Nachfolgend lesen und sehen Sie Zusammenfassungen, Momentbeschreibungen sowie Impressionen der einzelnen Tage, die durch Jan während des Fotoworkshops dokumentiert wurden.

Tag 1 (05.08.2019)

Antje hat uns die Technik vorgestellt. Wir sind auf unseren Foto-Spaziergang über den Doberaner Platz weiter durch die Innenstadt und haben auf dem Weg Motive gesucht, fotografiert und Kameraeinstellungen ausprobiert.

Tag 2 (06.08.2019)

Heute hat Antje uns über Bildperspektiven erzählt, die wir beachten können und wie ein Fokus gesetzt werden kann. Dann sind wir wieder raus gegangen und haben es selbst ausprobiert. Nach dem Mittagessen haben wir uns die Bilder gezeigt und uns dazu ausgetauscht.

Tag 3 (07.08.2019)

Am Mittwoch sind wir nach Lütten Klein gefahren und haben uns Dort im Stadtteil Lieblingsorte angeschaut, fotografisch festgehalten und uns dazu Erlebnisse berichtet. Im IGA-Park haben wir dann noch coole Perspektiven ausprobiert mit den Bauten die wir dort gefunden haben.

Tag 4 (08.08.2019)

Wir starteten vom Waldemarhof und packten unser Equipment, um zur FRIEDA 23 zu gehen. Dort im MacKabinett der Medienwerkstatt des instituts für neue medien konnten wir unsere Fotos bearbeiten.

Tag 5 (09.08.2019)

Antje brachte die ausgedruckten Fotos mit und es war schön, die eigenen Bilder in der Hand zu halten. Mit Schere, Papier und Kleber haben wir die Fotos in Bilderrahmen vorbereitet. Gemeinsam haben wir Mittag gegessen und dann die bisherigen Arbeiten vorgestellt und Fragen beantwortet. Mit Hilfe von Leon konnten wir die Bilderrahmen an die Wand aufhängen.

2. Schreibwerkstatt „Ich zeig‘ dir meine Welt“

Am 1. Juli 2019 kamen 10 Schüler*innen in Ihrer Ferienzeit in das interkulturelle Zentrum, um Ihre Sicht auf die Welt mit Stift und Papier festzuhalten. Sie wurden dabei professionell unterstützt von Herrn Tobias Wolff. Die Jugendlichen verbrachten fünf erlebnisreiche Tage zusammen. In dieser Zeit lernten sie, durch Stadtspaziergänge ihren Blick für die Umgebung zu schärfen und durch Schreibübungen ihre Welt in verschiedenen Textformaten zu präsentieren. Hier ist ein kleiner Auszug.
Die Idee zum Schreibworkshop „Ich zeig‘ dir meine Welt“ entstand in enger Kooperation zwischen Diên Hông e.V. – Gemeinsam unter einem Dach, der Medienwerkstatt vom Institut für neue Medien gGmbH und dem Jugendmigrationsdienst AWO.
Nachfolgend lesen und sehen Sie Zusammenfassungen, Momentbeschreibungen sowie Impressionen der einzelnen Tage, die durch die Jugendlichen während des Schreibworkshops dokumentiert wurden.

Tag 1 (01.07.2019)

Heute haben wir im Schreibkurs Stifte und Bücher erhalten. Tobi hat sich uns vorgestellt. Wir haben die ersten Sätze geschrieben und zusammengetragen. Zum Mittagessen gab es Kantinenessen und dann haben wir unsere Lieblingsorte beschrieben.

Tag 2 (02.07.2019)

Nachdem wir unsere Texte von gestern, heute nachgelesen haben, ging es zum Doberaner Platz, ein zentraler und belebter Platz in der Stadt. Auf dem Weg dorthin haben wir mit Worten fotografiert und am Dobi selbst uns die Umgebung angeschaut. Was denkt der Mensch? Wohin fliegt der Vogel? Dabei kamen wir unseren eigenen Gedanken auf die Spur.

Tag 3 (03.07.2019)

Wir kamen heute morgen alle durchnässt zusammen, denn es regnete draußen. Die Texte von den Vortagen haben wir uns vorgelesen. Tobi hatte Haikus vorgestellt, was wir dann gleich selbst ausprobiert haben. Zum Mittag ging es mit einem Lunchpakt in die Stadt. Wir fuhren mit der Straßenbahn und nutzten die Fahrzeit um Situationen in der Straßenbahn zu beschreiben. Das Ziel war heute die Stadtbibliothek Rostock in der wir uns Bücher zusammensuchten und einen Abschnitt daraus vorlasen und dann die Geschichten in dem Stil mit unserer Feder weiterführten.

Tag 4 (04.07.2019)

Donnerstag waren trafen wir uns zum Vorlesen im Waldemarhof und besprachen unsere ergänzten Texte. Dann ging es zum Literaturhaus im Peter Weiß Haus, wo wir einen Außerirdischen trafen und mit sowie über ihn schreiben durften. 

Tag 5 (05.07.2019)

Am letzten Tag haben wir unsere handgeschriebenen Texte abgetippt und mit Unterstützung von Tobi nochmal überarbeitet. Nach einem gemeinsamen Mittagessen druckten wir die Texte aus und lasen sie uns, den Eltern und den Mitarbeitenden von Dien Hong – gemeinsam unter einem Dach e.V. vor.

Fotoworkshop „Ich zeig dir meine Welt“

Am 4. Februar 2019 trafen sich Jugendliche in Ihrer Ferienzeit, um sich im Workshop mit ihrer Lebenswelt in Form von Fotografien zu beschäftigen. Die 14- bis 18-jährigen verbrachten fünf erlebnisreiche Tage zusammen. Im Seminarraum wurde in die Bildgestaltung eingeführt, um dann auf Motivsuche zu gehen. Der Eiseskälte zum Trotz führten die Wege zum Barnstorfer Wald, nach Warnemünde und nach Lütten Klein. Gemeinsam wurden dann die Bilder erst gesichtet, gemeinsam besprochen, einzelne Fotos ausgewählt und mit Hilfe von Antje Benda bearbeitet. Einige Ergebnisse wurden produziert und aufbereitet für die Ausstellung, die beim Têt-Fest im Waldemarhof zu besichtigen ist.
Gemeinsame Zeit zum Erzählen, zu hören und hinsehen ermöglichen gemeinsame Erlebnisse und eine lebendige Sprache. Die Auseinandersetzung mit den Fotografien schafft auch mit Hilfe visueller Symbole die Vielfalt des Seins darzustellen. Des Weiteren haben die Jugendlichen die Ausdrucksmöglichkeit durch die Bearbeitung der Bilder entdeckt.
Die Jugendlichen dokumentierten und veröffentlichten einen Teil ihrer Arbeit auf Instagram.

04.02.2019

Am ersten Tag haben wir uns kennengelernt und Frau Benda hat uns in das Thema „Fotografie“ eingeführt.

05.02.2019

Heute haben wir uns ein Lunchpaket geschmiert, denn es ging raus zur Motivsuche. Wir waren im Barnstorfer Wald. Es war sehr kalt, dennoch haben wir ein paar schöne Motive finden und inszenieren können.

06.02.2019

Der Tag fing anders als die anderen Tage in Warnemünde an, wo wir uns trafen und mit den Möwen spannende Fotos schaffen konnten. Jeder hat fotografiert, dabei wurden nützliche Tipps ausgetauscht.

07.02.2019

Anfangs hörten wir einen Vortrag über die Besonderheiten der Bildbearbeitung. Uns Workshopleiterin hatte uns nach Themen die uns besonders interessierten für Bildbearbeitung befragt. Dafür hatte sie Arbeitsblätter angefertigt und uns mit Hilfe des Bildbearbeitungsprogramm gezeigt, wie wir das uns interessierte umsetzen können. Am Nachmittag haben wir uns die ersten ausgedruckten Fotos angeschaut und beschriftet.

08.02.2019

Am letzten Tag haben wir unsere ausgedruckten Bilder und Texte mit einem farbigen Hintergrund versehen und in Bilderrahmen platziert. Die fertigen Bilderrahmen haben wir versucht anzuhängen, dabei haben wir uns mit der Befestigung der Aufhängung gequält. In dem wir uns gegenseitig geholfen haben, konnten wir die Herausforderung meistern. Angehängt und aufgestellt, haben wir zufrieden unsere Werke betrachtet. Aus Neugier, wie die Fotos in der Öffentlichkeit ankommen, sind wir am kommenden Tag zum Frühlingsfest und haben unseren Freunden die Ausstellung gezeigt.

Die Idee zum Fotoworkshop „Ich zeig dir meine Welt“ entstand in enger Kooperation zwischen Diên Hông e.V. gemeinsam unter einem Dach, der Medienwerkstatt vom Institut für neue Medien gGmbH und dem Jugendmigrationsdienst der AWO.

Dieses Projekt wurde unterstützt durch das Programm „MeinLand – Zeit für Zukunft“ der Türkischen Gemeinde in Deutschland im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Schreibworkshop „Ich zeig dir meine Welt“ 09. bis 13. Juli 2018

Am 06.07.2018 läutete für die Schüler in Mecklenburg Vorpommern zum vorerst letzten mal die Schulklingel, denn es ist Ferienzeit! 10 dieser Schüler starteten ihre Ferien mit dem Besuch unseres Schreibworkshops „Ich zeig dir meine Welt“. Die 14-18 jährigen Jugendlichen verbrachten fünf erlebnisreiche Tage zusammen und setzten sich kreativ mit der eigenen Identität und den Lebensgeschichten der anderen Teilnehmer auseinander.

Hinhören, hinschauen und berichten. Weiterlesen

1. Filmprojekt „Wir in Rostock“

Tag 5 (12.02.2016)
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Am letzten Tag haben wir Aref’s  Interview geschnitten und die Musik eingefügt. Als alle Szenen passend mit Musik unterlegt waren, haben wir das geschnittene Video ausgewertet. Nach dem Mittagessen haben wir noch einen in einem Stop-Motion ähnlichen Vorspann fertig gestellt. Abschließend gab es eine kleine Präsentation des entstandenen Films mit Keksen und Kuchen. Wundervoll. Wir sind echt stolz auf uns und das Ergebnis.

Tag 4 (11.02.2016)
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Am Anfang haben wir unseren Film von Rostocker Gesichtern auf dem Doberaner Platz zu Ende geschnitten. Danach wurde unser Teammitglied Sophie – mit vietnamesischen Wurzeln – interviewt. Heute haben wir auch Aref, einen jungen Mann aus dem Iran interviewt. Das Gespräch war sehr interessant und es hat uns viel Spaß gemacht. Nach den Aufnahmen haben wir uns zusammen mit Aref das Material angeschaut. Danach haben wir noch eine Szene nachgedreht in der Sophie „geschlafen“ hat.  Dieser Tag war ganz entspannt, lustig und cool. 

Tag 3 (10.02.2016)
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Am Anfang haben wir die Videos weiter geschnitten was uns sehr viel Spaß gemacht hat. Das Ergebnis hat allen gefallen! Unsere nächste Aufgabe bestand darin verschiedene Gesichter und Personen am Doberaner Platz zu filmen. Dort angekommen, haben   wir viele verschiedene Stimmungen und Situationen erfasst. Auch haben wir uns an ein paar Zeitrafferaufnahmen versucht. Hierfür benutzten wir ein Stativ. Wir sichteten das entstandene Material und hatten eine weitere Gesprächsrunde zum Thema “Vielfalt“. Dabei sind uns interessante Fragen und Antworten eingefallen: Was macht Rostock bunt? Was ist so schön daran, dass es vielfältig ist und kann es nicht noch viel vielfältiger werden? Danach machten wir ein Interview mit Sophie, deren Vater aus Vietnam kommt. Das wird unser erster eigener Report, cool!

Tag 2 (09.02.2016)
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Am Anfang unseres zweiten Kurstages filmten wir Bilder in der Umgebung der Frieda 23 und verfremdeten sie. Wir arbeiteten mit Unschärfen, extremen Perspektiven und Gegenlichtaufnahmen. Dann interviewten wir uns gegenseitig zum Thema „Das Fremde“. Wir sprachen darüber wann und wo wir uns schon mal fremd gefühlt haben, was das in uns ausgelöst hat und wie wir uns dann verhalten haben. Dann haben wir uns Fragen ausgedacht damit wir Leute auf der Straße interviewen können. Genau wie gestern, aber diesmal mit einem klaren Thema: „Fremd sein“. Nach einem Brainstorming haben wir unsere Fragen vergenauert indem wir uns gegenseitig zu den Themen Fremde, Neues und Ausland befragten. Danach sind wir mit der Videokamera raus und haben Leute interviewt. Es fiel uns leichter auf die Menschen zuzugehen, als gestern und wir haben umfangreichere Antworten erhalten. Nach einer kurzen Einweisung in den Schnitt haben wir uns selbst an den Rechner gesetzt und unsere ersten Interviews geschnitten. Toll!

Tag 1 (08.02.2016)
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Wir haben heute an dem Kurs „Wir in Rostock – Gesichter unserer Stadt“ teilgenommen. Am Anfang haben wir eine Kennlernrunde gemacht und danach gleich angefangen uns gegenseitig zu interviewen. Wir haben dabei gelernt wie man mit einer Videokamera umgeht und wie man Fragen stellt. Es war lustig sich die Aufnahmen anzuschauen :D Unsere nächste Aufgabe hieß: „Macht Eure ersten Interviews mit Menschen auf offener Straße!“ Aufregend! Wir waren draußen und haben viele Interviews gemacht. Und haben gemerkt, dass es nicht leicht ist Menschen auf der Straße anzusprechen. Wir wussten nicht was wir für Fragen stellen sollten. Aber schließlich haben wir es hinbekommen! Zusammen überlegten wir uns Fragen, die uns selbst interessierten. Und so haben wir spannende und vielfältige Antworten erhalten. Also: Der erste Kurstag war sehr aufregend, spannend und lustig.

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