2. Präsentationsworkshop: Ich zeig dir meine Welt

Tag 1: Grundlagen einer guten Präsentation

Nachdem wir uns die Ergebnisse der Schreibwerkstatt und Fotowerkstatt angesehen haben, haben wir uns gegenseitig erzählt, was wir gerade machen. Dabei sind wir auf Themen gekommen, die wir am Freitag gern vorstellen wollen und haben überlegt, wie wir das mit den bisherigen Ergebnissen verbinden können. Antje hat nochmal einen Überblick gegeben, wie wir die nächsten Tage gestalten werden. So werden wir zum Beispiel morgen in den Saal gehen und uns anschauen, wo wir am Freitag, den 11.10.2019 alles vorbereiten.

Tag 2: Raumbesichtigung und Technikeinweisung

Es hat heute den ganzen Tag geregnet und wir waren sehr müde. Wir haben uns den Saal angeschaut und eine Einweisung in die Technik erhalten. In der Ausstellung wird es um die Fotos und Texte die entstanden sind gehen. Wir haben dazu Texte ausgewählt und deren Inhalte zusammengefasst und mit verschiedenen Bildern zusammengesetzt. Die Zusammenfassung laut vorzutragen, haben wir gleich geübt.

Tag 3: Planen, planen, planen…

Was brauchen wir zu essen? Was brauchen wir für die Ausstellung? Wen haben wir schon eingeladen, wen haben wir vergessen? Eine Pressemitteilung haben wir geschrieben und eingekauft und die Kunst.Schule Rostock besichtigt, um einen Eindruck von anderen Ausstellungen zu erhalten.

Tag 4: Aufbau und Vorbereitungen

Nun ging es ans Eingemachte: Bilder einrahmen, Texte ausdrucken und überlegen wie der Raum für die Ausstellung gestaltet wird. Nachdem die Staffeleien eingetroffen waren, haben wir uns Wege überlegt, die wir mit den Besuchern gehen wollen. Zudem kam jeder von uns nochmal dazu seine Rede zu üben. Die Zeit verging heute wie im Flug und ein wenig Aufregung auf morgen ist auch schon da :)

Die Ausstellung …

2. Fotoworkshop „Ich zeig dir meine Welt“

Am 5. August 2019 kamen 7 Schüler*innen in Ihrer Ferienzeit in das interkulturelle Zentrum, um Ihre Sicht auf die Welt mit der Kamera festzuhalten. Sie wurden dabei professionell unterstützt von Frau Benda. Die Jugendlichen verbrachten fünf erlebnisreiche Tage zusammen, in dem sie durch Stadtspaziergänge Ihren Blick für die Umgebung geschärft haben.
Die Idee zum Fotoworkshop „Ich zeig dr meine Welt“ entstand in enger Kooperation zwischen Diên Hông e.V. – Gemeinsam unter einem Dach, der Medienwerkstatt vom Institut für neue Medien gGmbH und dem Jugenmigrationsdienstde AWO.
Nachfolgend lesen und sehen Sie Zusammenfassungen, Momentbeschreibungen sowie Impressionen der einzelnen Tage, die durch Jan während des Fotoworkshops dokumentiert wurden.

Tag 1 (05.08.2019)

Antje hat uns die Technik vorgestellt. Wir sind auf unseren Foto-Spaziergang über den Doberaner Platz weiter durch die Innenstadt und haben auf dem Weg Motive gesucht, fotografiert und Kameraeinstellungen ausprobiert.

Tag 2 (06.08.2019)

Heute hat Antje uns über Bildperspektiven erzählt, die wir beachten können und wie ein Fokus gesetzt werden kann. Dann sind wir wieder raus gegangen und haben es selbst ausprobiert. Nach dem Mittagessen haben wir uns die Bilder gezeigt und uns dazu ausgetauscht.

Tag 3 (07.08.2019)

Am Mittwoch sind wir nach Lütten Klein gefahren und haben uns Dort im Stadtteil Lieblingsorte angeschaut, fotografisch festgehalten und uns dazu Erlebnisse berichtet. Im IGA-Park haben wir dann noch coole Perspektiven ausprobiert mit den Bauten die wir dort gefunden haben.

Tag 4 (08.08.2019)

Wir starteten vom Waldemarhof und packten unser Equipment, um zur FRIEDA 23 zu gehen. Dort im MacKabinett der Medienwerkstatt des instituts für neue medien konnten wir unsere Fotos bearbeiten.

Tag 5 (09.08.2019)

Antje brachte die ausgedruckten Fotos mit und es war schön, die eigenen Bilder in der Hand zu halten. Mit Schere, Papier und Kleber haben wir die Fotos in Bilderrahmen vorbereitet. Gemeinsam haben wir Mittag gegessen und dann die bisherigen Arbeiten vorgestellt und Fragen beantwortet. Mit Hilfe von Leon konnten wir die Bilderrahmen an die Wand aufhängen.

2. Schreibwerkstatt „Ich zeig dir meine Welt“

Am 1. Juli 2019 kamen 10 Schüler*innen in Ihrer Ferienzeit in das interkulturelle Zentrum, um Ihre Sicht auf die Welt mit Stift und Papier festzuhalten. Sie wurden dabei professionell unterstützt von Herrn Wolff. Die Jugendlichen verbrachten fünf erlebnisreiche Tage zusammen, in dem sie durch Stadtspaziergänge Ihren Blick für die Umgebung geschärft haben. Sowohl als auch durch Schreibübungen in verschiedenen Textformaten ihr Welt präsentierten. Hier ist ein kleiner Auszug.
Die Idee zum Schreibworkshop „Ich zeig dr meine Welt“ entstand in enger Kooperation zwischen Diên Hông e.V. – Gemeinsam unter einem Dach, der Medienwerkstatt vom Institut für neue Medien gGmbH und dem Jugenmigrationsdienstde AWO.
Nachfolgend lesen und sehen Sie Zusammenfassungen, Momentbeschreibungen sowie Impressionen der einzelnen Tage, die durch die Jugendlichen während des Schreibworkshops dokumentiert wurden.

Tag 1 (01.07.2019)

Heute haben wir im Schreibkurs Stifte und Bücher erhalten. Tobi hat sich uns vorgestellt. Wir haben die ersten Sätze geschrieben und zusammengetragen. Zum Mittagessen gab es Kantinenessen und dann haben wir unsere Lieblingsorte beschrieben.

Tag 2 (02.07.2019)

Nachdem wir unsere Texte von gestern, heute nachgelesen haben, ging es zum Doberaner Platz, ein zentraler und belebter Platz in der Stadt. Auf dem Weg dorthin haben wir mit Worten fotografiert und am Dobi selbst uns die Umgebung angeschaut. Was denkt der Mensch? Wohin fliegt der Vogel? Dabei kamen wir unseren eigenen Gedanken auf die Spur.

Tag 3 (03.07.2019)

Wir kamen heute morgen alle durchnässt zusammen, denn es regnete draußen. Die Texte von den Vortagen haben wir uns vorgelesen. Tobi hatte Haikus vorgestellt, was wir dann gleich selbst ausprobiert haben. Zum Mittag ging es mit einem Lunchpakt in die Stadt. Wir fuhren mit der Straßenbahn und nutzten die Fahrzeit um Situationen in der Straßenbahn zu beschreiben. Das Ziel war heute die Stadtbibliothek Rostock in der wir uns Bücher zusammensuchten und einen Abschnitt daraus vorlasen und dann die Geschichten in dem Stil mit unserer Feder weiterführten.

Tag 4 (04.07.2019)

Donnerstag waren trafen wir uns zum Vorlesen im Waldemarhof und besprachen unsere ergänzten Texte. Dann ging es zum Literaturhaus im Peter Weiß Haus, wo wir einen Außerirdischen trafen und mit sowie über ihn schreiben durften. 

Tag 5 (05.07.2019)

Am letzten Tag haben wir unsere handgeschriebenen Texte abgetippt und mit Unterstützung von Tobi nochmal überarbeitet. Nach einem gemeinsamen Mittagessen druckten wir die Texte aus und lasen sie uns, den Eltern und den Mitarbeitenden von Dien Hong – gemeinsam unter einem Dach e.V. vor.

Fotoworkshop „Ich zeig dir meine Welt“

Am 4. Februar 2019 trafen sich Jugendliche in Ihrer Ferienzeit, um sich im Workshop mit ihrer Lebenswelt in Form von Fotografien zu beschäftigen. Die 14- bis 18-jährigen verbrachten fünf erlebnisreiche Tage zusammen. Im Seminarraum wurde in die Bildgestaltung eingeführt, um dann auf Motivsuche zu gehen. Der Eiseskälte zum Trotz führten die Wege zum Barnstorfer Wald, nach Warnemünde und nach Lütten Klein. Gemeinsam wurden dann die Bilder erst gesichtet, gemeinsam besprochen, einzelne Fotos ausgewählt und mit Hilfe von Antje Benda bearbeitet. Einige Ergebnisse wurden produziert und aufbereitet für die Ausstellung, die beim Têt-Fest im Waldemarhof zu besichtigen ist.
Gemeinsame Zeit zum Erzählen, zu hören und hinsehen ermöglichen gemeinsame Erlebnisse und eine lebendige Sprache. Die Auseinandersetzung mit den Fotografien schafft auch mit Hilfe visueller Symbole die Vielfalt des Seins darzustellen. Des Weiteren haben die Jugendlichen die Ausdrucksmöglichkeit durch die Bearbeitung der Bilder entdeckt.
Die Jugendlichen dokumentierten und veröffentlichten einen Teil ihrer Arbeit auf Instagram.

04.02.2019

Am ersten Tag haben wir uns kennengelernt und Frau Benda hat uns in das Thema „Fotografie“ eingeführt.

05.02.2019

Heute haben wir uns ein Lunchpaket geschmiert, denn es ging raus zur Motivsuche. Wir waren im Barnstorfer Wald. Es war sehr kalt, dennoch haben wir ein paar schöne Motive finden und inszenieren können.

06.02.2019

Der Tag fing anders als die anderen Tage in Warnemünde an, wo wir uns trafen und mit den Möwen spannende Fotos schaffen konnten. Jeder hat fotografiert, dabei wurden nützliche Tipps ausgetauscht.

07.02.2019

Anfangs hörten wir einen Vortrag über die Besonderheiten der Bildbearbeitung. Uns Workshopleiterin hatte uns nach Themen die uns besonders interessierten für Bildbearbeitung befragt. Dafür hatte sie Arbeitsblätter angefertigt und uns mit Hilfe des Bildbearbeitungsprogramm gezeigt, wie wir das uns interessierte umsetzen können. Am Nachmittag haben wir uns die ersten ausgedruckten Fotos angeschaut und beschriftet.

08.02.2019

Am letzten Tag haben wir unsere ausgedruckten Bilder und Texte mit einem farbigen Hintergrund versehen und in Bilderrahmen platziert. Die fertigen Bilderrahmen haben wir versucht anzuhängen, dabei haben wir uns mit der Befestigung der Aufhängung gequält. In dem wir uns gegenseitig geholfen haben, konnten wir die Herausforderung meistern. Angehängt und aufgestellt, haben wir zufrieden unsere Werke betrachtet. Aus Neugier, wie die Fotos in der Öffentlichkeit ankommen, sind wir am kommenden Tag zum Frühlingsfest und haben unseren Freunden die Ausstellung gezeigt.

Die Idee zum Fotoworkshop „Ich zeig dir meine Welt“ entstand in enger Kooperation zwischen Diên Hông e.V. gemeinsam unter einem Dach, der Medienwerkstatt vom Institut für neue Medien gGmbH und dem Jugendmigrationsdienst der AWO.

Dieses Projekt wurde unterstützt durch das Programm „MeinLand – Zeit für Zukunft“ der Türkischen Gemeinde in Deutschland im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Schreibworkshop „Ich zeig dir meine Welt“ 09. bis 13. Juli 2018

Am 06.07.2018 leutete für die Schüler in Mecklenburg Vorpommern zum vorerst letzten mal die Schulklingel, denn es ist Ferienzeit! 10 dieser Schüler starteten ihre Ferien mit dem Besuch unseres Schreibworkshops „Ich zeig dir meine Welt“. Die 14-18 jährigen Jungentlichen verbrachten fünf erlebnisreiche Tage zusammen und setzten sich kreativ mit der eigenen Identität und den Lebensgeschichten der anderen Teilnehmer auseinander.

Hinhören, hinschauen und berichten. Weiterlesen

1. Filmprojekt „Wir in Rostock“

Tag 5 (12.02.2016)
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Am letzten Tag haben wir Aref’s  Interview geschnitten und die Musik eingefügt. Als alle Szenen passend mit Musik unterlegt waren, haben wir das geschnittene Video ausgewertet. Nach dem Mittagessen haben wir noch einen in einem Stop-Motion ähnlichen Vorspann fertig gestellt. Abschließend gab es eine kleine Präsentation des entstandenen Films mit Keksen und Kuchen. Wundervoll. Wir sind echt stolz auf uns und das Ergebnis.

Tag 4 (11.02.2016)
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Am Anfang haben wir unseren Film von Rostocker Gesichtern auf dem Doberaner Platz zu Ende geschnitten. Danach wurde unser Teammitglied Sophie – mit vietnamesischen Wurzeln – interviewt. Heute haben wir auch Aref, einen jungen Mann aus dem Iran interviewt. Das Gespräch war sehr interessant und es hat uns viel Spaß gemacht. Nach den Aufnahmen haben wir uns zusammen mit Aref das Material angeschaut. Danach haben wir noch eine Szene nachgedreht in der Sophie „geschlafen“ hat.  Dieser Tag war ganz entspannt, lustig und cool. 

Tag 3 (10.02.2016)
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Am Anfang haben wir die Videos weiter geschnitten was uns sehr viel Spaß gemacht hat. Das Ergebnis hat allen gefallen! Unsere nächste Aufgabe bestand darin verschiedene Gesichter und Personen am Doberaner Platz zu filmen. Dort angekommen, haben   wir viele verschiedene Stimmungen und Situationen erfasst. Auch haben wir uns an ein paar Zeitrafferaufnahmen versucht. Hierfür benutzten wir ein Stativ. Wir sichteten das entstandene Material und hatten eine weitere Gesprächsrunde zum Thema “Vielfalt“. Dabei sind uns interessante Fragen und Antworten eingefallen: Was macht Rostock bunt? Was ist so schön daran, dass es vielfältig ist und kann es nicht noch viel vielfältiger werden? Danach machten wir ein Interview mit Sophie, deren Vater aus Vietnam kommt. Das wird unser erster eigener Report, cool!

Tag 2 (09.02.2016)
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Am Anfang unseres zweiten Kurstages filmten wir Bilder in der Umgebung der Frieda 23 und verfremdeten sie. Wir arbeiteten mit Unschärfen, extremen Perspektiven und Gegenlichtaufnahmen. Dann interviewten wir uns gegenseitig zum Thema „Das Fremde“. Wir sprachen darüber wann und wo wir uns schon mal fremd gefühlt haben, was das in uns ausgelöst hat und wie wir uns dann verhalten haben. Dann haben wir uns Fragen ausgedacht damit wir Leute auf der Straße interviewen können. Genau wie gestern, aber diesmal mit einem klaren Thema: „Fremd sein“. Nach einem Brainstorming haben wir unsere Fragen vergenauert indem wir uns gegenseitig zu den Themen Fremde, Neues und Ausland befragten. Danach sind wir mit der Videokamera raus und haben Leute interviewt. Es fiel uns leichter auf die Menschen zuzugehen, als gestern und wir haben umfangreichere Antworten erhalten. Nach einer kurzen Einweisung in den Schnitt haben wir uns selbst an den Rechner gesetzt und unsere ersten Interviews geschnitten. Toll!

Tag 1 (08.02.2016)
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Wir haben heute an dem Kurs „Wir in Rostock – Gesichter unserer Stadt“ teilgenommen. Am Anfang haben wir eine Kennlernrunde gemacht und danach gleich angefangen uns gegenseitig zu interviewen. Wir haben dabei gelernt wie man mit einer Videokamera umgeht und wie man Fragen stellt. Es war lustig sich die Aufnahmen anzuschauen :D Unsere nächste Aufgabe hieß: „Macht Eure ersten Interviews mit Menschen auf offener Straße!“ Aufregend! Wir waren draußen und haben viele Interviews gemacht. Und haben gemerkt, dass es nicht leicht ist Menschen auf der Straße anzusprechen. Wir wussten nicht was wir für Fragen stellen sollten. Aber schließlich haben wir es hinbekommen! Zusammen überlegten wir uns Fragen, die uns selbst interessierten. Und so haben wir spannende und vielfältige Antworten erhalten. Also: Der erste Kurstag war sehr aufregend, spannend und lustig.

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