Visionen für das Morgen: wie wollen wir leben?

Wie sieht die Zukunft aus, in der wir leben möchten?

Diesem Thema wollen wir uns am 14. und 21. April widmen und uns über verschiedene Fragen austauschen:

  • Wie sieht unsere Gesellschaft 2040 aus? Welche Werte sollen unsere Gesellschaft prägen?
  • Welche politischen Entscheidungen wären nötig, damit diese Zukunft entsteht?
  • Wer entscheidet darüber? Was können wir heute tun, um diesem Bild näher zu kommen?

Unsere Visionen für die Zukunft halten wir anschließend auch kreativ fest. Julia Dauskart, eine Grafikerin und Künstlerin aus Rostock, begleitet uns dabei und zeigt uns einfache Wege, um Gedanken und Gefühle visuell auszudrücken. Vorkenntnisse braucht ihr dafür nicht.

Im Mittelpunkt steht jedoch vor allem der gemeinsame Austausch über unsere Zukunft.
Kommt vorbei, bringt eure Perspektiven mit und lasst uns gemeinsam weiterdenken.

Was? Kreativabend mit Input und Austausch

Wann? Am 14. und 21. April um 17 Uhr

Wo? Waldemarstraße 33, 18057 Rostock

Wie? Anmeldung an: bildung@dienhong.de

Sicherheit neu denken: Deutschland, Europa und die Welt

Sicherheit ist längst mehr als militärische Verteidigung. In einer Zeit globaler Krisen rücken auch digitale Sicherheit, gesellschaftlicher Zusammenhalt und wirtschaftliche Stabilität stärker in den Fokus. Was Sicherheit heute konkret bedeutet und wie sie entsteht, wird zunehmend vielschichtiger.

Die Veranstaltung lädt dazu ein, Sicherheit umfassend zu betrachten – von klassischen Fragen der Verteidigung bis hin zu Cyberangriffen, Desinformation, weiteren globalen Herausforderungen und dem Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit.

Der Impulsvortrag von Dr. Jens Heinrich-Fuchs eröffnet neue Perspektiven und ordnet ein, wo Deutschland, Europa und die Welt aktuell stehen.

Im Anschluss gibt es viel Raum für Fragen, eigene Gedanken und eine offene Diskussion darüber, wie Sicherheit heute verstanden und in Zukunft gestaltet werden kann.

Seien Sie dabei – wir freuen uns auf Sie!

Was? Input und Diskussion

Wann? Am 7. Mai 17:30 Uhr

Wo? Waldemarhofcafé

Wie? Einfach spontan vorbeikommen

Was uns verbindet – ein Dialog zwischen den Generationen

Neugierig auf andere Perspektiven? Unsere Veranstaltung „Was uns verbindet“ bringt Menschen aus verschiedenen Generationen zusammen. Schülerinnen und Schüler der Nordlichtschule und Bewohnerinnen und Bewohner aus Lichtenhagen (oder aus anderen Stadtteilen) kommen zu einem offenen, ehrlichen Austausch.

Die Teilnehmenden lernen spannende Lebensgeschichten kennen, bekommen frische Blickwinkel auf Themen, die sie bewegen, und können eigenen Erfahrungen teilen. Gemeinsamkeiten können entdeckt werden, wo sie nicht erwartet worden wären und neue Ideen, Denkanstöße und Kontakte können mit nach Hause genommen werden.

Ohne Druck, dafür mit viel Offenheit und Respekt entsteht ein Raum, in dem Begegnung wirklich gelingt. Ob einfach zuhören, mitdiskutieren oder sich inspirieren lassen– alles ist willkommen.

Was? Intergenerationaler Dialog

Wann? 13. Mai 2026 14:15 – 16:00 Uhr

Wo? St. Thomas Kirche, Wolgaster Straße 71, 18109 Rostock

Wie? Einfach spontan vorbeikommen oder anmelden unter bildung@dienhong.de

Vertrauen und Selbstwirksamkeit: Wie können wir etwas bewegen?

Demokratie lebt vom Mitmachen. Angesichts aktueller politischer Entwicklungen und wachsender Enttäuschungen in verschiedenen Teilen der Bevölkerung fragen sich viele Menschen, ob ihre Stimme Gewicht hat und ob sie wirklich etwas verändern können. Dies bewegt die Menschen besonders vor den anstehenden Landtagswahlen, denn diese werfen Fragen rund um das Vertrauen in die Politik nochmal neu auf.

Wir widmen uns in dieser Veranstaltung Fragen wie:

  • Wie entsteht Vertrauen in Politik – und was stärkt es?
  • Wie können sich Menschen mehr gehört fühlen?
  • Und vor allem: Wie können wir gemeinsam etwas bewegen?

In unserer Veranstaltung wird Prof. Dr. Alexander Weiß, Lehrstuhlinhaber Politische Theorie und Ideengeschichte am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock, einen Impulsvortrag halten. Im Anschluss laden wir zu einem offenen Gespräch ein, bei dem der gemeinsame Austausch, das Zuhören und unsere unterschiedlichen Perspektiven im Mittelpunkt stehen.

Alle sind herzlich eingeladen – unabhängig von Vorerfahrungen oder Vorwissen.

Seien Sie dabei – wir freuen uns auf Sie!

Was? Input und Austausch

Wann? 16. April 2026 17:30 – 19: 30 Uhr

Wo? Waldemarhofcafé (Waldemarstraße 33, 18057 Rostock)

Pressemitteilung der Initiative Sprachmittlung Ost (InSpO): Sprachmittlungsstrukturen müssen erhalten bleiben

Die Initiative Sprachmittlung Ost (InSpO) macht in ihrer zweiten Pressemitteilung auf die wichtige Rolle der Sprachmittlungsstrukturen in den neuen Bundesländern aufmerksam und weist gleichzeitig darauf hin, wie wichtig eine nachhaltige Finanzierung dieser Strukturen ist.

Wenn Menschen sich verstehen, können sie gemeinsam Lösungen finden, Verantwortung übernehmen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Sprachmittlung schafft dafür die Grundlage. Sie macht Integration im Alltag möglich und trägt dazu bei, dass die Chancen einer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft für uns alle wirksam werden.

Sprachmittlung zeigt damit, wie Integration gelingen kann: als Prozess, von dem alle profitieren. Sie ist eine kluge und nachhaltige Investition in Verständigung, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt – und damit ein Win-Win für unsere gesamte Gesellschaft.

Auch in unserem Bundesland werden von drei Standorten aus seit vielen Jahren erfolgreich Sprachmittelnde eingesetzt. Die Projekte SprInt Rostock, SprInt Landkreis Rostock (Diên Hông e.V.), SPuK Schwerin (Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V.) und lingo (AWO Kreisverband Neubrandenburg-Ostvorpommern e.V.) – jeweils gefördert aus Landes- und kommunalen Mitteln – schulen Sprachmittelnde und vermitteln diese regelmäßig für Gespräche im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialbereich. Für die Einsatzkosten kommen die Institutionen in den jeweiligen Bereichen auf. Im Jahr 2025 realisierten die Projekte insgesamt über 10.500 Sprachmittlungseinsätze in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes. Die beteiligten Fachkräfte, welche in zahlreichen Institutionen Sprachmittlung nutzen, verweisen immer wieder auf die wichtige Rolle dieser Leistung für ihre tägliche Arbeit.

InSpO macht in seiner Pressemitteilung insbesondere darauf aufmerksam, welche Gefahren der Verlust oder Abbau dieser Strukturen mit sich bringt, falls die Finanzierung der Projekte nicht langfristig gesichert wird.

Die vollständige Pressemitteilung ist hier zu lesen. Informationen zu den Sprachmittlungsangeboten in unserem Bundesland sind hier verfügbar.

Zwischen Solidarität und Schuldzuweisung: Was hat Armut mit uns allen zu tun?

Wie entsteht Armut? Wer ist besonders betroffen? Wer wird übersehen? Und welche Rolle spielen Herkunft und Klassismus dabei?

Anlässlich der Landtagswahl wollen wir diesen Fragen auf den Grund gehen. Ein Impulsvortrag von Dr. André Knabe beleuchtet Ursachen und politische Zusammenhänge rund um Armut. Themen wie Sozialstaat, Rassismus, Segregation und Diskriminierung werden dabei mitgedacht, immer mit dem Blick auf das Kernthema: soziale Gerechtigkeit.

Dr. André Knabe forscht zu Themen wie soziale Ungleichheit und städtische und ländliche Räume am Rostocker Institut für Sozialforschung und gesellschaftliche Praxis e.V. Seine Promotionsarbeit verfasste er unter dem Titel „Soziale Armut? Wahrnehmung und Bewältigung von Armut in sozialen Netzwerken“.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es viel Raum für Fragen, Anmerkungen und Diskussionen.

Ob jung oder alt, persönlich betroffen oder politisch interessiert – komm vorbei und diskutiere mit, denn die Frage, wie wir Armut begegnen, betrifft uns alle!

Was? Input und Diskussion

Wann? Am 26. März 2026 um 17:30 Uhr

Wo? Waldemarhofcafé (Waldemarstraße 33, 18057 Rostock)

Wie? Spontan vorbeikommen oder anmelden via Mail an bildung@dienhong.de

Special Screening von „Lonig und Havendel“ im li.wu.!

Einmal im Quartal wollen wir, in Zusammenarbeit mit dem li.wu, Migrationsgeschichten und -erfahrungen sichtbar und erlebbar machen. Gemeinsam schauen wir am 16. März 2026 um 20 Uhr den Film „Lonig und Havendel“ von Claudia Tuyết Scheffel. Sie ist die Tochter einer vietnamesischen Vertragsarbeiterin und eines ostdeutschen Vaters und im Erzgebirge aufgewachsen ist. Ihr Film zeigt mysteriösen und märchenhaften Stil Fragen der Fremdheit, Identität, Zugehörigkeit und kultureller Verbundenheit auf: Um Schnee zu sehen und Deutsch zu lernen, zieht die junge Vietnamesin Trúc Lâm in einen kleinen Ort mitten im Erzgebirge. Bei einer Bergwerksführung gelangt sie in eine surreale Welt. Sie begegnet einem mysteriösen Geist, der mit der jungen Frau einen Handel abschließen möchte…
Der Film zeigt reale Erfahrungen, die mit surrealen Elementen vermischt sind und so erlebbar werden. Er wird in Deutsch und Vietnamesisch mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Was? Sondervorstellung/ Special Screening von „Lonig und Havendel“

Wo? Frieda23 (Friedrichstraße 23, 18057 Rostock)

Wann? 16.03.26 um 20 Uhr

Wie? Tickets gibt es online im Vorverkauf oder an der Abendkasse im li.wu.