Frohe Ostern

Wir wünschen Euch frohe Ostern und schöne Feiertage!

Ostern ist ein christliches Fest, das im Frühjahr gefeiert wird. Aber was wird eigentlich gefeiert?

Ostern beginnt mit dem Gründonnerstag. An diesem Tag wird an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngeren erinnert. Am Karfreitag wird dem Tod Jesu am Kreuz gedacht, am Karsamstag der Grabesruhe, am Ostersonntag der Auferstehung Jesu und am Ostermontag der Begegnung Jesu mit seinen Jüngeren nach seiner Auferstehung.

Und wieso werden am Ostersonntag Ostereier gesammelt, wieso ist der Osterhase überall zu sehen und was hat es mit dem Osterlamm auf sich?

Das Osterei, ein hart gekochtes Ei, steht für den Tod Christi – es ist leblos und kalt wie ein Grab. Bis zum Ostersonntag durften Eier wegen der Fastenzeit in früheren Jahrhunderten nicht gegessen werden. Ein Teil der sich so ansammelnden Eier erhielt in der Kirche den Eiersegen. Diese Eier wurden bunt gefärbt, um sie von den ungeweihten zu unterscheiden.

Der Hase ist seit Jahrhunderten ein Fruchtbarkeitssymbol, denn er ist eines der ersten Tiere, die im Frühling Nachwuchs bekommen. Zudem gilt der Hase als Symbol für Christus. Als Osterei-Bringer wurde der Hase in vielen Teilen Deutschlands erst im 19. Jahrhundert bekannt und die Spielzeug- und Süßwarenindustrie hatte großen Anteil an seiner wachsenden Popularität. Das Verstecken der Eier wird in manchen Gegenden aber auch anderen Tieren zugeschrieben: So sind dafür die Hühner selbst, der Kuckuck oder auch Störche zuständig.

Lämmer als Opfertiere wurden traditionell zum jüdischen Passahfest geschlachtet und gegessen. Ihr weißes Fell ist ein Symbol für Reinheit und Frieden und soll die Menschen dazu aufrufen, ein friedliches Leben zu führen. Das „Agnus Dei“, das Lamm Gottes, steht für die Auferstehung Jesu Christi.

Frühjahrsfeuer wurden bereits in vorchristlicher Zeit entzündet, um die Sonne zu beschwören, auf die Erde „herabzusteigen“. Seit etwa 750 n. Chr. sind Feuer zu Ostern belegt. Sie werden vielerorts am Karsamstag, in manchen Gegenden auch am Ostersonntag, entfacht und teilweise gesegnet. Das Feuer steht für den Sieg Jesu über den Tod. So symbolisiert auch die Osterkerze, in der sich griechische, jüdische, römische und christliche Lichttraditionen vereinigen, die Überwindung des Todes.

80 Jahre Frieden? – Themenabend im Buddhistischen Meditationszentrum am 6. Mai ab 17 Uhr

Das Kriegsende vor 80 Jahren nimmt der Verein Diên Hông im Rahmen der politischen Weiterbildung zum Anlass für einen Themenabend im Buddhistischen Meditationszentrum in Rostock-Lichtenhagen.

Menschen verbinden je nach Generation, Herkunft, Sozialisierung und persönlichen Erlebnissen ganz unterschiedliche Gedanken mit dem Kriegsende vor nunmehr 80 Jahren und der darauffolgenden Entwicklung in Europa und der Welt. Auch das Wort Frieden löst unterschiedliche Gedanken und Erwartungen aus. Das Ende der Angst vor Zerstörung und Tod durch Bomben und Waffen und die Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit sind ein zentraler Aspekt. Hinzu kommt der Wunsch nach Verständigung, Vertrauen und Respekt als Grundlage für einen andauernden Frieden.

In seinem Vortrag wird Jascha Dopp, Experte für Europarecht und Europawissenschaften und Spitzenkandidat der CDU Mecklenburg-Vorpommern im Europawahlkampf, Impulse zum Ende des Zweiten Weltkrieges, zum europäischen Einigungsprozess und zu den aktuellen Herausforderungen für Frieden und Sicherheit in Europa liefern. Vor und nach dem Vortrag wird es Zeit geben, um über Erfahrungen, Erinnerungen und Perspektiven zur Entwicklung in Europa in den letzten 80 Jahren miteinander ins Gespräch zu kommen.

Uns interessieren die verschiedenen Blickwinkel auf Fragen nach Krieg und Frieden in der aktuellen welt- und europapolitischen Situation. Dabei soll es vor allem auch um individuelles Erleben und persönlichen Sichtweisen, Hoffnungen und Ängste gehen. Der Abend lädt zum Austausch darüber ein, welche Rolle unsere Erinnerungen heute spielen und was aktuelle Entwicklungen bei uns ganz persönlich auslösen, im Hinblick auf unser Gedenken, auf das tägliche Leben und auf unseren Blick auf die Zukunft.

Diên Hông e.V. lädt herzlich zu einem offenen Austausch in respektvoller Atmosphäre ein.

Programm:
ab 17.00 Uhr: Ankommen
17.30 Uhr – 18.00 Uhr: Begrüßung und thematischer Einstieg
18.00 Uhr – 19.00 Uhr: Impulsvortrag von Jascha Dopp* zum Ende des Zweiten Weltkrieges, zur europäischen Einigung und zu den aktuellen Herausforderungen für Frieden und Sicherheit in Europa mit anschließendem Austausch
19.00 Uhr – 20.00 Uhr: Gespräche bei kleinen Speisen und Getränken

Wann? Dienstag, 6. Mai 2025, 17 Uhr – 20 Uhr
Wo? Buddhistisches Meditationszentrum Loc Uyen, Wolgaster Straße 17, 18109 Rostock-Lichtenhagen

Informationen und Anmeldung:

Per Mail an bildung@dienhong.de

Telefonisch über 0381 21054556

Die Angebote der politischen Weiterbildung bei Diên Hông e.V. werden aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Fasten – zwischen Spiritualität und Gesundheit

Mit dem Zuckerfest endet am 30. März 2025 der Ramadan, die traditionelle Fastenzeit im Islam. Im Christentum wird zwischen Aschermittwoch und Ostern gefastet und auch im Judentum ist das Fasten ein festes Ritual im Jahr. Doch nicht nur religiöse Menschen verzichten für einen unterschiedlich langen Zeitraum aus verschiedenen Gründen auf feste Nahrung, bestimmte Genussmittel oder auch Gewohnheiten.

Gemeinsam möchten wir den Fragen nachgehen:

– Warum fasten Menschen, worauf verzichten sie und was erhoffen sie sich vom Fasten?

– Welche Regeln gibt es für das Fasten in den verschiedenen Religionen und wie sieht die Praxis aus?

– Welche Wirkung haben Enthaltung und Verzicht im Hinblick auf Wohlbefinden und Gesundheit auf die Menschen?

Eine Muslimin, eine Katholikin und ein Jude geben einen Einblick in das Fasten in ihren Religionen und sprechen über dessen Bedeutung, in ihrer Religion allgemein und in ihrem Leben.

Der Abend bietet Raum für den Austausch von Erfahrungen zum Fasten, ob aus religiösen oder nichtreligiösen Motiven. Neben den Unterschieden sollen vor allem auch die Gemeinsamkeiten im Mittelpunkt stehen, die Menschen über Grenzen von Religionen und Spiritualität hinweg beim Thema Fasten verbinden.

Was? Fasten – zwischen Spiritualität und Gesundheit

Wann? Mittwoch, 09. April 2025, 16.00 – 19.00 Uhr

Wo? Waldemarstraße 33, 18057 Rostock

Anmeldung: bis zum 8. April 2025 per Email an bildung@dienhong.de

Rechte kennen – Unterstützung finden – gleichberechtigt leben

Diskriminierung kann uns alle treffen. Dass sie Ungleichberechtigung erfahren, vielleicht sogar ausgeschlossen, beleidigt oder angegriffen werden, gehört für nicht wenige Menschen zum Alltag. Die Arten der Diskriminierung sind so vielfältig, wie die Menschen selbst. Diskriminierung kann weitreichende Folgen für Betroffene haben, wenn sie sprachlos bleiben und sich nicht wehren können.

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus wollen wir uns der Frage zuwenden, wie wir im Alltag auf Diskriminierung und ganz besonders auf Rassismus reagieren können, wo Betroffene Rat und Unterstützung finden.

Zum Online-Seminar am 26. März von 18 Uhr bis 20 Uhr sind alle eingeladen, die sich selbst nicht hilflos fühlen möchten und die Betroffene unterstützen wollen.
Im offenen Austausch wollen wir uns Fragen widmen wie:
– Was bedeutet Diskriminierung und wie zeigt sich Rassismus?
– Inwiefern schützt uns das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz?
– Welche Unterstützungs- und Beratungsangebote gibt es für Betroffene in Mecklenburg-Vorpommern?
– Wie kann ein Beratungsprozess ablaufen?
Die Mobile Antidiskriminierungsberatung Vorpommern-Greifswald liefert wichtige Informationen zum Beratungs- und Hilfenetzwerk in unserem Bundesland

Die Zusendung der Zugangsdaten erfolgt nach Anmeldung.

Was? Rechte kennen – Unterstützung finden – gleichberechtigt leben

Wann? Mittwoch, 26. März 2025, 18.00 – 20.00 Uhr

Wo? Online-Weiterbildung

Anmeldung: bis zum 24. März 2025 per Email an bildung@dienhong.de

Die Zusendung der Zugangsdaten erfolgt nach Anmeldung.

„Ankommen in Deutschland“ – Schule und Ausbildung

am Mittwoch, 12. März 2025.

Eltern wünschen sich die bestmögliche Bildung für ihre Kinder. Zugewanderte Eltern stehen hier oft vor besonderen Herausforderungen, da sie mit vielen Aspekten des Schul- und Ausbildungssystems noch nicht vertraut sind. Helfende aus Communitys und Vereinen sowie Dolmetschende können hier eine wertvolle Unterstützung und einen wichtigen Beitrag für eine gleichberechtige Teilhabe leisten. Dazu benötigen sie fundierte Kenntnisse zum Bildungssystem in unserem Bundesland.

In unserem Seminar geben wir einen Überblick zu folgenden Fragen:

  •     Welche Bildungswege gibt es und wie erreicht man welchen Abschluss?
  •     Welche besonderen Möglichkeiten gibt es für zugewanderte Schüler*innen?
  •     Welche Rolle spielen die Eltern?

Raum bleibt auch für den Austausch eigener Erfahrungen und Erwartungen sowie für Fragen aus der Praxis.


Was? „Ankommen in Deutschland“ – Schule und Ausbildung

Wann? Mittwoch, 12. März 2025, 16.00 – 19.00 Uhr

Wo? Waldemarstraße 33, 18057 Rostock

Anmeldung: bildung@dienhong.de

Rückblick Têt-Markt

Ungefähr 60 Menschen haben am 22. Februar 2025 die Gelegenheit genutzt, unseren Têt-Markt zu besuchen. Unser vielfältiges Programm gab einen Einblick in das Leben in Vietnam und in die zahlreichen Traditionen rund um das Têt-Fest – das vietnamesische Neujahrsfest und gleichzeitig die Feier des Frühjahrsbeginns.

Los ging es mit einem Vortrag, an den sich ein musikalischer Teil anschloss: Der Chor für Vielfalt brachte einige seiner Lieblingssongs zu Gehört, auf Kiswahili, Englisch und natürlich auf Vietnamesisch! Das zum Têt-Fest gern gesungene Lied „Mùa Xuân Đầu Tiên“ durfte an diesem Nachmittag nicht fehlen.

An verschiedenen Stationen konnten unsere Gäste dann spielerisch ihr Wissen zu Vietnam erweitern und einiges ausprobieren, von Bambustanz über verschiedene vietnamesische Brett-, Karten- und Geschicklichkeitsspiele bis hin zum Wissensquiz über Gesellschaft, Kultur und Religion in Vietnam. Ein weiterer Höhepunkt war die Zubereitung von Bánh chưng, dem Klebereiskuchen, der traditionell zum Têt-Fest gereicht wird.

Wir bedanken uns bei allen, die an diesem Nachmittag dabei waren und die zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen.

„Mein Vietnam“ – Film mit anschließendem Gespräch

am 10. März, 17.30 Uhr im li.wu. in der Frieda23.

In diesem Jahr laden wir insgesamt viermal ins li.wu. ein und bieten anhand verschiedener Filme Einblicke in die vietnamesische Community in Deutschland. Damit möchten wir diesen Teil der Migration und die vielfältigen Erfahrungen in diesem Kontext sichtbarer machen.

„Mein Vietnam“ erzählt über die Schwierigkeiten, an zwei verschiedenen Orten zu Hause zu sein. Das Ehepaar Bay und Tam lebt seit 30 Jahren in Deutschland und über Skype, und Karaoke Chatrooms versuchen sie mit ihren Familien in Vietnam in Kontakt zu bleiben. Als ihr Haus in Vietnam zerstört wird und Bays Schwester im Sterben liegt, sind sie gezwungen, sich mit dem Begriff Heimat auseinanderzusetzen.

Die Herausforderung, an zwei Orten gleichzeitig zu leben, verbindet viele Menschen mit Migrationshintergrund. Der Film „Mein Vietnam“ zeigt am Beispiel eines vietnamesischen Paares, welche Auswirkungen diese Dualität auf zwei Menschen, ihre Ehe, ihr Familienleben und ihr Gefühl von Zugehörigkeit hat.

Im Anschluss an den Film wollen wir im Gespräch mit dem Publikum Eindrücke austauschen, eigene Erfahrungen hörbar machen und Gedanken zur Lebenssituation von zugewanderten Menschen in Deutschland Raum geben.

 

Eintrittspreise li.wu.:

Ticket normal: 8,00 €, ermäßigt: 6,00 €, U21: 5,00 €

 

Informationen: bildung@dienhong.de