Pressemitteilung der Initiative Sprachmittlung Ost (InSpO): Sprachmittlungsstrukturen müssen erhalten bleiben
Die Initiative Sprachmittlung Ost (InSpO) macht in ihrer zweiten Pressemitteilung auf die wichtige Rolle der Sprachmittlungsstrukturen in den neuen Bundesländern aufmerksam und weist gleichzeitig darauf hin, wie wichtig eine nachhaltige Finanzierung dieser Strukturen ist.
Wenn Menschen sich verstehen, können sie gemeinsam Lösungen finden, Verantwortung übernehmen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Sprachmittlung schafft dafür die Grundlage. Sie macht Integration im Alltag möglich und trägt dazu bei, dass die Chancen einer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft für uns alle wirksam werden.
Sprachmittlung zeigt damit, wie Integration gelingen kann: als Prozess, von dem alle profitieren. Sie ist eine kluge und nachhaltige Investition in Verständigung, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt – und damit ein Win-Win für unsere gesamte Gesellschaft.
Auch in unserem Bundesland werden von drei Standorten aus seit vielen Jahren erfolgreich Sprachmittelnde eingesetzt. Die Projekte SprInt Rostock, SprInt Landkreis Rostock (Diên Hông e.V.), SPuK Schwerin (Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V.) und lingo (AWO Kreisverband Neubrandenburg-Ostvorpommern e.V.) – jeweils gefördert aus Landes- und kommunalen Mitteln – schulen Sprachmittelnde und vermitteln diese regelmäßig für Gespräche im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialbereich. Für die Einsatzkosten kommen die Institutionen in den jeweiligen Bereichen auf. Im Jahr 2025 realisierten die Projekte insgesamt über 10.500 Sprachmittlungseinsätze in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes. Die beteiligten Fachkräfte, welche in zahlreichen Institutionen Sprachmittlung nutzen, verweisen immer wieder auf die wichtige Rolle dieser Leistung für ihre tägliche Arbeit.
InSpO macht in seiner Pressemitteilung insbesondere darauf aufmerksam, welche Gefahren der Verlust oder Abbau dieser Strukturen mit sich bringt, falls die Finanzierung der Projekte nicht langfristig gesichert wird.
Die vollständige Pressemitteilung ist hier zu lesen. Informationen zu den Sprachmittlungsangeboten in unserem Bundesland sind hier verfügbar.

