Vertrauen und Selbstwirksamkeit: Wie können wir etwas bewegen?

Demokratie lebt vom Mitmachen. Angesichts aktueller politischer Entwicklungen und wachsender Enttäuschungen in verschiedenen Teilen der Bevölkerung fragen sich viele Menschen, ob ihre Stimme Gewicht hat und ob sie wirklich etwas verändern können. Dies bewegt die Menschen besonders vor den anstehenden Landtagswahlen, denn diese werfen Fragen rund um das Vertrauen in die Politik nochmal neu auf.

Wir widmen uns in dieser Veranstaltung Fragen wie:

  • Wie entsteht Vertrauen in Politik – und was stärkt es?
  • Wie können sich Menschen mehr gehört fühlen?
  • Und vor allem: Wie können wir gemeinsam etwas bewegen?

In unserer Veranstaltung wird Prof. Dr. Alexander Weiß, Lehrstuhlinhaber Politische Theorie und Ideengeschichte am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock, einen Impulsvortrag halten. Im Anschluss laden wir zu einem offenen Gespräch ein, bei dem der gemeinsame Austausch, das Zuhören und unsere unterschiedlichen Perspektiven im Mittelpunkt stehen.

Alle sind herzlich eingeladen – unabhängig von Vorerfahrungen oder Vorwissen.

Seien Sie dabei – wir freuen uns auf Sie!

Was? Input und Austausch

Wann? 16. April 2026 17:30 – 19: 30 Uhr

Wo? Waldemarhofcafé (Waldemarstraße 33, 18057 Rostock)

Visionen für das Morgen: wie wollen wir leben?

Wie sieht die Zukunft aus, in der wir leben möchten?

Diesem Thema wollen wir uns am 14. und 21. April widmen und uns über verschiedene Fragen austauschen:

  • Wie sieht unsere Gesellschaft 2040 aus? Welche Werte sollen unsere Gesellschaft prägen?
  • Welche politischen Entscheidungen wären nötig, damit diese Zukunft entsteht?
  • Wer entscheidet darüber? Was können wir heute tun, um diesem Bild näher zu kommen?

Unsere Visionen für die Zukunft halten wir anschließend auch kreativ fest. Julia Dauskart, eine Grafikerin und Künstlerin aus Rostock, begleitet uns dabei und zeigt uns einfache Wege, um Gedanken und Gefühle visuell auszudrücken. Vorkenntnisse braucht ihr dafür nicht.

Im Mittelpunkt steht jedoch vor allem der gemeinsame Austausch über unsere Zukunft.
Kommt vorbei, bringt eure Perspektiven mit und lasst uns gemeinsam weiterdenken.

Was? Kreativabend mit Input und Austausch

Wann? Am 14. und 21. April um 17 Uhr

Wo? Waldemarstraße 33, 18057 Rostock

Wie? Anmeldung an: bildung@dienhong.de

Pressemitteilung der Initiative Sprachmittlung Ost (InSpO): Sprachmittlungsstrukturen müssen erhalten bleiben

Die Initiative Sprachmittlung Ost (InSpO) macht in ihrer zweiten Pressemitteilung auf die wichtige Rolle der Sprachmittlungsstrukturen in den neuen Bundesländern aufmerksam und weist gleichzeitig darauf hin, wie wichtig eine nachhaltige Finanzierung dieser Strukturen ist.

Wenn Menschen sich verstehen, können sie gemeinsam Lösungen finden, Verantwortung übernehmen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Sprachmittlung schafft dafür die Grundlage. Sie macht Integration im Alltag möglich und trägt dazu bei, dass die Chancen einer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft für uns alle wirksam werden.

Sprachmittlung zeigt damit, wie Integration gelingen kann: als Prozess, von dem alle profitieren. Sie ist eine kluge und nachhaltige Investition in Verständigung, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt – und damit ein Win-Win für unsere gesamte Gesellschaft.

Auch in unserem Bundesland werden von drei Standorten aus seit vielen Jahren erfolgreich Sprachmittelnde eingesetzt. Die Projekte SprInt Rostock, SprInt Landkreis Rostock (Diên Hông e.V.), SPuK Schwerin (Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V.) und lingo (AWO Kreisverband Neubrandenburg-Ostvorpommern e.V.) – jeweils gefördert aus Landes- und kommunalen Mitteln – schulen Sprachmittelnde und vermitteln diese regelmäßig für Gespräche im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialbereich. Für die Einsatzkosten kommen die Institutionen in den jeweiligen Bereichen auf. Im Jahr 2025 realisierten die Projekte insgesamt über 10.500 Sprachmittlungseinsätze in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes. Die beteiligten Fachkräfte, welche in zahlreichen Institutionen Sprachmittlung nutzen, verweisen immer wieder auf die wichtige Rolle dieser Leistung für ihre tägliche Arbeit.

InSpO macht in seiner Pressemitteilung insbesondere darauf aufmerksam, welche Gefahren der Verlust oder Abbau dieser Strukturen mit sich bringt, falls die Finanzierung der Projekte nicht langfristig gesichert wird.

Die vollständige Pressemitteilung ist hier zu lesen. Informationen zu den Sprachmittlungsangeboten in unserem Bundesland sind hier verfügbar.