Allein unter Vielen – Was Einsamkeit mit Demokratie zu tun hat.

Wir leben in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft. Moderne Technologien und soziale Medien ermöglichen es uns, jederzeit und überall miteinander in Kontakt zu treten. Die Welt scheint enger vernetzt als je zuvor. Gleichzeitig berichten jedoch immer mehr Menschen von Einsamkeit, sozialer Isolation und dem Gefühl, nicht dazuzugehören.

Was bedeutet Einsamkeit für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie? Welche Auswirkungen hat sie auf das Vertrauen in Mitmenschen, politische Institutionen und demokratische Prozesse? Und welche Rolle spielen Faktoren wie Digitalisierung, Stadtplanung und gesellschaftliche Teilhabe für den sozialen Zusammenhalt?

In dieser Veranstaltung wird Prof. Dr. Anne-Kristin Kuhnt, Institut für Soziologie und Demographie, Universität Rostock in einem Impulsvortrag das Thema „Einsamkeit und Demokratie“ aus individueller und gesellschaftlicher Perspektive beleuchten. Dabei werden Ursachen und Folgen von Einsamkeit sowie aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen diskutiert. Zudem wird der Frage nachgegangen, wie soziale Beziehungen, Begegnungsräume und politische Teilhabe gestärkt werden können, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.

Im Anschluss an den Vortrag haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, mit Prof. Dr. Kuhnt ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen, Perspektiven und Ideen auszutauschen. Die Veranstaltung bietet Raum für Dialog, Reflexion und gemeinsame Diskussion über die Bedeutung sozialer Verbundenheit für eine lebendige Demokratie.

Was? Input und Diskussion

Wann? 2. Juli 2026, 17:30 Uhr

Wo? Waldemarhofcafé, Waldemarstraße 33, 18057 Rostock

Wie? Einfach vorbeikommen!