3. Filmprojekt „Wir in Rostock“

Tag 5 (02.09.2016)

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Quynh: Am fünften und letzten Tag wurde dann noch einmal konzentriert gearbeitet, indem wir alle an den Aufnahmen geschnitten haben – von den Szenen, die gestern aufgenommen wurden bis hin zu Überarbeitungen am Rohschnitt. Aber auch die Sounds des Filmes wurden live mit Gitarre, Pauke, Mundharmonika, Akkordeon und vielem mehr eingespielt. Jeder hat seine Ideen eingebracht, sodass wir schließlich alle stolz den fertigen Film in kleiner Runde mit allen Unterstützern zeigen konnten. Damit schlossen wir eine Woche ab, die gefüllt war mit neuen Erfahrungen, unvergesslichen Momenten und neuen Freunden. Wir werden auf jeden Fall alle noch in Kontakt bleiben und hoffen, unseren Film auch im Oktober vor großem Publikum vorstellen zu dürfen!

 

Michelle: Heute war der letzte Tag und das ist schön und gleichzeitig traurig. Wir haben heute noch die Musik für den Film eingespielt. Das hat Spaß gemacht und wir haben heute auch geschnitten. Auch haben wir uns wieder in 2 Gruppen aufgeteilt und die Anderen waren oben und haben die Orte, die wir noch nicht kannten, geschnitten und ich habe an meinen Film weiter gearbeitet. Es gibt nämlich von meinen Ort 2 Versionen. Eine ist im gesamt Film drinnen und der anderer Film ist extra. Ich bin schon gespannt, wie ihn die anderen Leute finden. Er wird bald im Frieda Kino laufen. Ich hoffe, es wird weiterhin solche Projekte geben wo man neue Leute kennen lernen kann und neue Sachen ausprobieren kann.

 

Tag 4 (01.09.2016)
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Quynh: Am vierten Tag teilten wir uns wieder in zwei Gruppen – in eine, die die restlichen Orte besuchen und filmen sollte und in eine, die anfing den Film zuschneiden. Meine Gruppe gehörte zu den ersteren und zog weiter durch Rostock. Die Dreharbeiten dazu verliefen chaotisch, denn meist waren es die ungeplanten Situationen, auf die wir die Kamera richteten. Während wir also tanzten, und sangen vergaßen wir oft, dass es eine Zeitvorgabe gab und mussten dann schnell alle anderen Aufnahmen machen. Zum Abschluss des Tages probierten wir uns dann – wieder alle gemeinsam – an Instrumenten aus, mit denen wir unseren Film begleiten wollten.

 

Michelle: Heute haben wir uns wieder in Gruppen aufgeteilt. Ich habe Stopp Motion für den Film gemacht. Das war echt cool, als ich das angesehen habe und das hat auch Spaß gemacht, den Film zu machen. Und dann habe ich den Film ein bisschen geschnitten das war echt interessant und cool. Ich freue mich schon auf das Ergebnis von dem gesamten Film.

 

Tag 3 (31.08.2016)

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Quynh: Am Mittwoch begann der Workshop mit Übungen am Stativ, das wir dann auch auf unsere Reise nach Toitenwinkel und Dierkow mitnahmen. Erst am Drehort mussten wir dann leider feststellen, dass wir unsere zweite Videokamera in der Frieda vergessen haben, weswegen wir uns schließlich mit den Fotokameras zu helfen versuchten. Aber auch das verlief gut, denn nun hatten wir uns mit dem Equipment vertraut gemacht und es wurden viele lustige, aber auch hemmungslose Videos gedreht, die zeigten, wie wohl wir uns nun alle in dieser Gruppe fühlten. Jeder hat mitgearbeitet, sich auch mal vor die Kamera getraut und vor allem sehr viel Spaß gehabt. Und auch an diesem Tag wurde das Rohmaterial am Ende des Tages angeschaut, das mit vielen Lachern über sich selbst und allen spontan aufgenommenen Situationen begleitet wurde.

 

Tag 2 (30.08.2016)

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Quynh: Der nächste Tag startete damit, dass wir unsere Filmidee präsentierten und schon ging es los. Auf zum ersten Ziel : Ein Ort in Evershagen, der mir persönlich wichtig ist. Dort haben wir Videos gedreht, Interviews geführt, Fotos geknipst und Geräusche aufgenommen bis wir dann recht schnell feststellen mussten, dass die Zeit viel schneller verging als erwartet. So sind wir dann zum nächsten Ort gefahren, der eigentlich für niemanden von uns eine Bedeutung hatte, dem wir jedoch schließlich mit unserer Kreativität doch eine Bedeutung gaben. Das gleiche passierte dann noch mal am Doberaner Platz, wo wir Fotos und Videos der Rostocker Straßenbahnen machten. Der Tag wurde dann damit abgeschlossen, indem wir uns das ganze Rohmaterial angeguckt haben, das wir den ganzen Tag über produziert hatten.

 

Michelle: Ich fand es toll, dass wir in Evershagen waren, und dort gefilmt haben. Ich fand es gut, dass wir uns ausprobieren konnten und das jeder mal was anderes benutzt hat wie Kamera, Mikro, Fotoapparat. Richtig gut war es, als ich Fragen stellen konnte. Und ich fand es auch toll, als wir an einen unbekannten Ort gefahren sind. Wir standen auf einer Brücke, der Ort war eigentlich langweilig, aber wir haben in farbiger gemacht. Das heißt, ein paar Leute haben was vor der Kamera gemacht, ein paar haben gesungen oder getanzt. Und wir haben noch am Doberaner Platz gefilmt und coole Aufnahmen gemacht. Ich habe heute viel gelernt.

Tag 1 (29.08.2016)
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Quynh: Der Montag fing damit an, dass wir die Teilnehmer in zwei Gruppen teilten, in denen in separaten Räumen gemeinsam gearbeitet wurde. Den Tag verbrachte die Gruppe damit, dass Equipment kennenzulernen und auszuprobieren. Dafür haben wir kleine Übungen gemacht, in denen wir uns zum Beispiel gegenseitig interviewt und uns dabei gefilmt, aber auch kennengelernt haben. Es wurden auch kurze Videos von Dingen und Orten gedreht, die wir in der Frieda oder in der Umgebung fanden, was letztendlich alles dazu geführt hat, dass wir schon am Ende des Workshop-Tages eine ungefähre Ahnung davon hatten, wie es die nächsten Tage weiter gehen würde. Denn eines war dann sicher: Wir waren alle Menschen mit verschiedenen Herkünften, Hobbys, Sprachen und Interessen und wollten dennoch etwas Gemeinsames schaffen.

 

Michelle: Ich fand unseren Kurstag heute sehr toll: mit  anderen Jugendlichen Interviews führen, interessante Ideen die vorgeschlagen wurden, Filmaufnahmen am Hafen machen und alles zusammen anschauen. Ich bin schon gespannt wie der Film sich entwickelt. Ich fand es heute jedenfalls alles lustig.