
In einem Gemeinschaftsprojekt von Dien Hong mit dem Ausländerbeirat Rostock, dem Ausländerbeauftragten der Hansestadt Rostock und der Heinrich Böll Stiftung M-V sind 30 Fotoarbeiten von in Rostock lebenden Zugewanderten vom 8. bis 30. November 2006 im Waldemar Hof zu sehen.
Weitere Fotos:
Foto 1: fotografiert von Olena Piddubna, Foto 2: fotografiert von Tatjana Ulanovska, Foto 3: fotografiert von Olena Piddubna, Foto 4: fotografiert von Natalia Smoliar, Foto 5: fotografiert von Valentina Pavlusha, Foto 6: fotografiert von Alech Smoliar
Vom 28. September 17. November 2006 zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung die Heinrich
Böll Stiftung MV, der
Landkreis Bad Doberan und der Rostocker Verein Diên Hông Werke der im fränkischen Nürnberg lebenden Pham Thi Doan Thanh.

"Morgenrot über dem Dorf" "Thai-Dorf am Reisfeld, Mai-Chau"
Die Mecklenburg-Vorpommersche Landtagsabgeordnete Angelika Voland lädt in Kooperation mit Diên Hông zur offiziellen Eröffnung ihrer Fotoausstellung am 4. November 2005 um 15.00 Uhr in die Waldemarstraße 33 in Rostock. Unter dem Dach des Waldemar Hofes werden bis zum 16. Dezember 2005 Bilder zu sehen sein, die einen Eindruck vom Leben und Treiben in der vietnamesischen Millionen-Metropole Ho-Chi-Minh Stadt und deren Umland vermitteln. Die Ausstellung läuft im Rahmen der Interkulturellen Wochen in der Hansestadt Rostock.
Weitere Fotos:

Hinweis: Zur Ausstellung "Von Menschen, Ansichten und Gesetzen. Rostock-Lichtenhagen - 10 Jahre danach" finden Sie hier mehr.
Eröffnung der Ausstellung am 26. November um 19.30 Uhr in der Galerie der Volkshochschule am Alten Markt in Rostock. Die Ausstellung war dort bis zum 8. Januar 2005 zu sehen. Gemeinsame Veranstaltung von Dien Hong, des Ausländerbeirates Rostock, der Volkshochschule Rostock und der Afrikanischen Bürgerinitiative e.V. Rostock. Mit freundlicher Unterstützung des Ausländerbeauftragten der Hansestadt Rostock.
Weitere Bilder:
...ist eine bundesweite Wanderausstellung, die 1992 von der Ludwigshafener Grafikerin Silvia Izi ins Leben gerufen wurde. An dem Ausstellungsprojekt sind SchülerInnen aller Jahrgangsstufen und Schulformen aus rund 250 Schulen beteiligt. Die Ausstellung wird permanent durch neue Bilder erweitert, bereichert und aktualisiert. Denn sie wird nur dort gezeigt, wo sich eine Schule am Ausstellungsort beteiligt. In Rostock sind SchülerInnen der Ehm- Welk- Schule sowie des Goethegymnasiums vertreten. Die Ausstellung war vom5. bis 15. Oktober 2004im Foyer des Waldemar Hofs (Waldemarstr. 33, 18057 Rostock) zu sehen.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden sie unter www.werwenn.de
Valerie Becker, Friedrich-Spee-Gymnasium, 12. Klasse, Trier, 2001 Christine Rick, Fürst-Johann-Ludwig-Schule, 10.Klasse, Hadamar, 2001
Katrin Weizmann, Förderschule, 9.Klasse, Olbernhau, 2000 Tino Heyder, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Bad Berka, 1995
Eröffnung der Ausstellung am 16. September 2004 um 14.00 Uhr im Foyer des Rostocker Hauses der Justiz in der August-Bebel-Straße 15. Die Ausstellung war dort bis zum 30. September 2004 zu sehen. Am gleichen Tag wurde um 20.00 Uhr der Film "Eislimonade für Hong Li" im Lichtspieltheater Wundervoll (LIWU) in der Rostocker Stephanstraße gezeigt. Im Anschluß Diskussion mit Regisseur Dietmar Ratsch und vietnamesischen Kriegsveteranen.
Gemeinsame Veranstaltung von Dien Hong und des Ausländerbeirates Rostock.

Rede zur Ausstellungseröffnung am 16. April 2004 von Klaus Tiedemann
Ein gemeinsames Projekt von Dien Hong e.V. Rostock und der Heinrich Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern mit Unterstützung des Kulturamtes der Hansestadt Rostock und der Firma projekt rk, Stäbelow, unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Rostocker Bürgerschaft Prof. Dr. Ralf Friedrich.
Projektlaufzeit: 01.02.2002 bis 31.12. 2003
Ausstellungen: 21.10.2002 bis 20.11.2002 im Rathaus zu Rostock sowie 09.12.2002 bis 31.01.2003 im Oskar-Picht-Gymnasium, Pasewalk
05.12.2003 bis 14.12.2003 im Goethe-Institut, Hanoi anschließend im Gymnasium Truong trung hoc co so Nguyen Du (Hanoi/Vietnam) sowie in weiteren Städten Vietnams.
Ausgangslage:
Seit mehr als 20 Jahren leben in der Hansestadt Rostock Menschen aus Vietnam, die Anfang der achtziger Jahre als VertragsarbeitnehmerInnen im Rahmen bilateraler Verträge auch an die nordostdeutsche Küste geholt wurden, um den personellen Schwierigkeiten in der Produktion der damaligen DDR abzuhelfen.
Isoliert in eigenen Wohnheimen ohne Familienangehörige lebend und ohne spezielle Sprach- und Kulturkontakte zu erhalten, reduzierte sich der Kontakt zur deutschen Mehrheitsbevölkerung zumeist auf die betrieblichen Bezugspunkte und ermöglichte eine Art Ghettoisierung, an deren Folgen auch noch heute gerade Angehörige der ersten Generation leiden.
Nach der friedlichen Revolution 1989/90 waren es oftmals die (vietnamesischen) VertragsarbeitnehmerInnen, die die vielbeschworene internationale Solidarität hautnah zu spüren begannen: Sei es durch Feindlichkeiten in den Betrieben und in der Gesellschaft, die dann in den weltweit bekannten rassistischen Ausschreitungen 1992 in Rostock-Lichtenhagen kulminierten.
Parallel dazu folgten Entlassungswellen, von denen diese vormaligen willkommenen HelferInnen besonders betroffen waren sowie eine jahrelange Unschlüssigkeit des Gesetzgebers, mit diesem Erbe der DDR eine humanitäre Lösung und rechtliche Gleichbehandlung mit den West-GastabeiterInnen zu betreiben. Diese erfolgte letztendlich im November 1997, in derem Gefolge auch ein Familiennachzug aus Vietnam möglich wurde.
Seit diesem Zeitpunkt ist ein leichtes Ansteigen der vietnamesischen Community in Rostock zu verzeichnen, die gegenwärtig bei mehr als 700 ehemaligen VertragsarbeitnehmerInnen (und deren Angehörigen) liegt; dazu kommen noch ca. 100 vietnamesische Asylsuchende. Das öffentliche Bild der (ost-) deutschen Gesellschaft gegenüber dieser Minorität ist äußerst ambivalent. Es reicht von 'Das sind unsere Ausländer (fleißig, sauber, nicht so ruhestörend wie die "anderen")' bis zum Erschrecken über die brutalen Revierkämpfe der Zigarettenmafia (die sich kaum aus Ex-GastarbeiterInnen rekrutieren) und Unverständnis über kulturelle Bräuche.
Kaum ins Bild gerät jedoch die (zahlenmäßig starke) Gruppe der seit zwei Jahrzehnten hier lebenden Menschen und ihre Motivation, in der neuen, zweiten Heimat zu leben. Gerade in der Hansestadt Rostock als eine der Zentren der (nord)vietnamesischen Community gibt es häufig Anfragen von PädagogInnen und SchülerInnen zu Fragen der Integration der seit maximal seit vier Jahren hier lebenden vietnamesischen SchülerInnen. Andererseits scheinen, nach den Erfahrungen des Vereins Diên Hông, der auch einen offenen Jugendtreff betreibt, die außerschulischen Kontakte dieser Schüler zu Deutschen oftmals minimiert zu sein.
Aus diesem Ansatz heraus ist die Idee einer bilateralen Ausstellung entstanden, in der durch SchülerInnen in Rostock und in der mittelvietnamesischen Stadt Da Nang die gegenseitig existierenden Bilder visualisiert und somit auch ein Abbau von Fremdenfeindlichkeit, Gleichgültigkeit und Rassismus vorangetrieben werden kann.
Die Idee und das Procedere des Projektes, finden Sie hier.
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern.
Bestell- und Buchungsadresse:Bildungswerk Mecklenburg-Vorpommern in der Heinrich-Böll-Stiftung
Mühlenstrasse 9, 18055 Rostock
T: 0381/ 4922184 F: 0381/ 4922156
Mail: post@boell-mv.de